Case Study - 7orca FX Execusion.

Kundenbedarf analysieren,
Sicherungsstruktur umsetzen.

Die nachfolgende Case Study im Bereich 7orca FX Execution zeigt einen anonymisierten Kundenfall eines Investors mit US-Dollar-Investments in Höhe von rund USD 200 Mio. Ziel war es, das Risiko einer Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro zu begrenzen, Sicherungskosten einzuordnen und zugleich eine Beteiligung an einer möglichen Aufwertung des US-Dollars innerhalb eines definierten Korridors zu erhalten.

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Case Study FX Execution – Umsetzung einer individuellen USD-Sicherungsstruktur

Ausgangslage:
USD-Exposure mit asymmetrischem Sicherungsbedarf.

 

Ein Investor mit US-Dollar-Investments in Höhe von rund USD 200 Mio. wollte vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten und anhaltender inflationärer Tendenzen das Risiko einer Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro begrenzen.

Die Sicherung sollte drei Anforderungen verbinden: ein definiertes Absicherungsniveau, begrenzte Sicherungskosten und eine Beteiligung an einer möglichen USD-Aufwertung innerhalb eines festgelegten Korridors. Der Sicherungshorizont betrug sechs Monate.

Die Herausforderung lag nicht allein in der Instrumentenwahl. Auszahlungsprofil, Sicherungskosten, Marktliquidität und operative Umsetzung mussten in einer belastbaren Struktur zusammengeführt werden. Zusätzlich waren laufende Bewertung, Abwicklung, Margin- und Cash-Management sowie Reporting zu berücksichtigen.

 


 

7orca Vorgehen: Optionsstruktur mit definiertem Sicherungskorridor.

 

Für das gewünschte asymmetrische Auszahlungsprofil entwickelte 7orca gemeinsam mit dem Kunden eine Optionsstruktur. Ziel war es, Schutz gegen eine USD-Abwertung, Sicherungskosten und Aufwärtspartizipation in Einklang zu bringen.

Die finale Struktur bestand aus drei Optionskomponenten.

  • Gekaufter USD-Put
  • Verkaufter USD-Put weiter aus dem Geld
  • Verkaufter USD-Call

Der gekaufte und der verkaufte USD-Put bildeten einen Put-Spread. Der Verkauf des weiter aus dem Geld liegenden Puts reduzierte die Kosten der Schutzposition. Der zusätzlich verkaufte USD-Call generierte weitere Prämieneinnahmen, begrenzte jedoch die Partizipation an einer stärkeren USD-Aufwertung.

Die konkrete Ausgestaltung wurde anhand unterschiedlicher Strike-Konstellationen analysiert. Dadurch konnten Sicherungswirkung, Aufwärtspartizipation und Nettoprämie transparent gegeneinander abgewogen werden.

 


 

Umsetzung im Handel: Best Execution und operative Einbindung.

 

Neben der Strukturierung war die Ausführung bei einem Exposure von USD 200 Mio. ein wesentlicher Bestandteil des Mandats. Für die Umsetzung wurden börsengehandelte und außerbörsliche Optionen betrachtet. Da bereits eine Anbindung an börsengehandelte Instrumente bestand, wurde die Transaktion über an der CME gehandelte EUR/USD Optionen umgesetzt.

Im Best-Execution-Verfahren fragte 7orca vier Liquiditätsanbieter gleichzeitig für die Gesamtstruktur an. Die Quotierungen zeigten eine erkennbare Bandbreite. Im dokumentierten Ausgangsfall konnte die Gesamtstruktur günstiger als die vorab berechnete indikative Mitte umgesetzt werden.

Zur Umsetzung gehörten neben der Ausführung auch die Überwachung von Abwicklung und Verbuchung beim Verwalter, die Überwachung der Margin-Auslastung, das laufende Cash-Management im Segment sowie ein turnusmäßiges Reporting zur Bewertung der Sicherungsstruktur.

 


 

Kundennutzen: Sicherungsprofil, Ausführungsqualität und laufende Kontrolle.

 

Der Kunde erhielt eine individuell abgestimmte Sicherungsstruktur. Absicherungsniveau, Sicherungskosten und Aufwärtspartizipation wurden transparent gegeneinander abgewogen und in ein definiertes Auszahlungsprofil überführt.

Bereits vor der Umsetzung war nachvollziehbar, in welchem Wechselkursbereich die Sicherungswirkung einsetzt, in welchem Umfang sie begrenzt ist und ab welchem Niveau die weitere USD-Aufwärtspartizipation eingeschränkt wird.

Durch die parallele Anfrage bei vier Liquiditätsanbietern entstand eine belastbare Vergleichsbasis für die Ausführung. Die Leistung umfasste damit nicht nur die Optionskomponenten, sondern auch operative Betreuung, Margin- und Cash-Management sowie regelmäßiges Reporting.

 


 

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Die vollständige Case Study steht als PDF und online zur Verfügung.

 

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Sven O. Müller

Head of Relationship Management

 

 

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