Case Study - 7orca FX Consulting.

Kundenbedarf analysieren,
Zielstruktur definieren.

Die nachfolgende Case Study im Bereich 7orca FX Consulting zeigt einen anonymisierten Kundenfall einer institutionellen Altersvorsorgeeinrichtung mit einem Anlagevolumen im niedrigen zweistelligen Milliardenbereich – wie viele vergleichbare Versorgungswerke, Pensionskassen und Versicherer – sowie einem breiten Multi-Asset-Portfolio und vielfältigen Fremdwährungspositionen.

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Case Study FX Consulting – Herleitung einer passenden FX Benchmark

Ausgangslage:
Fremdwährungsrisiken ohne belastbare Referenzgröße.

 

Eine institutionelle Altersvorsorgeeinrichtung mit einem Anlagevolumen im niedrigen zweistelligen Milliardenbereich investierte über ein breites Spektrum an Anlageklassen: Rentendirektbestände, Credit-Strategien, Aktien, Immobilien, Private Equity und weitere alternative Investments.

Ein erheblicher Teil der Positionen war in Fremdwährungen investiert. Das FX Exposure entstand dabei aus unterschiedlichen Gründen: teilweise als bewusste Diversifikationsquelle, teilweise als Nebenprodukt der zugrunde liegenden Anlageentscheidung.

Die zentrale Herausforderung bestand darin, dass keine belastbare FX Benchmark vorlag, an der die tatsächliche Absicherungspraxis ausgerichtet oder gemessen werden konnte. Entscheidungen über Sicherungsquoten waren historisch gewachsen, pauschal oder intuitiv geprägt und damit nur eingeschränkt gegenüber Vorstand, Anlageausschuss und Aufsichtsgremien begründbar.

 


 

7orca Vorgehen: FX Benchmark Workshop mit quantitativer Analyse.

 

7orca führte mit dem Kunden einen strukturierten FX Benchmark Workshop durch. Im Mittelpunkt standen Zielsetzung, Risikobudget, regulatorische Rahmenbedingungen, Governance-Anforderungen und die Frage, welche Rolle Fremdwährungsrisiken im Gesamtportfolio einnehmen sollten.

Im Rahmen der Analyse wurden unterschiedliche Benchmark-Ansätze bewertet.

  • Vollständig ungesicherte Benchmark
  • Naive 50/50-Benchmark
  • Vollständig gesicherte Benchmark
  • SAA-basierte Benchmark-Logik

Den Schwerpunkt bildete eine auf der strategischen Asset-Allokation basierende Benchmark-Logik. 7orca simulierte mithilfe Monte-Carlo-basierter Verfahren zahlreiche Portfoliokonstellationen und leitete daraus ein Risiko-Rendite-Bild des Gesamtportfolios in Abhängigkeit vom jeweiligen Absicherungsniveau je Währung ab.

Ein zentraler Ankerpunkt war das Minimum-Varianz-Portfolio: jenes Absicherungsniveau je Währung, das auf quantitativer Grundlage das Gesamtrisiko des Portfolios minimiert.

 


 

Effizienzprüfung der bestehenden Sicherungsstruktur.

 

Zusätzlich wurde die bestehende Sicherungspraxis des Kunden in dasselbe Risiko-Rendite-Bild eingeordnet. Dadurch wurde sichtbar, ob die bisherige Struktur bereits nahe an einer effizienten Lösung lag oder ob ungenutztes Optimierungspotenzial bestand.

Der Vergleich mit Minimum-Varianz-Portfolio und Sharpe-Optimum schuf eine belastbare Grundlage, um den Korridor ökonomisch sinnvoller Sicherungsquoten je Währung zu bestimmen.

 


 

Kundennutzen: Benchmark, Governance und Wiederholbarkeit.

 

Am Ende des Workshops verfügte der Kunde über eine quantitativ hergeleitete FX Benchmark, die auf Portfoliostruktur, Risikotragfähigkeit und Governance-Anforderungen abgestimmt war.

Die Benchmark kann auf zwei Arten genutzt werden.

  1. Als direkte Grundlage für eine passive Implementierung der Sicherungspraxis
  2. Als Referenzbenchmark zur objektiven Bewertung aktiver FX oder Asset Manager

Zugleich entstand eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Vorstand, Anlageausschuss und Aufsichtsgremien. Entscheidungen über Sicherungsquoten lassen sich damit methodisch begründen, dokumentieren und bei veränderten Marktbedingungen, Asset-Allokationen oder Risikobudgets aktualisieren.

 


 

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Die vollständige Case Study steht als PDF und online zur Verfügung.

 

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Sven O. Müller

Head of Relationship Management

 

 

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